Erfahrungen & Bewertungen zu Fachanwalt Bennek

Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) enthält verschiedene Vorschriften, die Urheber bzw. Personen schützen sollen, die so genannte Werke geschaffen haben. Hierbei sind Werke allgemein als Ergebnisse geistiger Schöpfung zu betrachten, die gewisse Voraussetzungen erfüllen müssen, um als Werke i. S. d. Urheberrechtsgesetzes angesehen zu werden.

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Benötigen Sie weitere Informationen zum Thema Urheberrechtsgesetz? Rufen Sie uns an unter 040 32 55 32 28 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an info@kanzlei-bennek.de.

Daneben normiert das Urheberrechtsgesetz die verschiedenen Rechte der Urheber und wie diese im Falle eines Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz durchgesetzt werden können.

Verstöße gegen das Urheberrecht können erhebliche finanzielle Folgen haben, welche sich zusammensetzen aus

  • Anwaltskosten,
  • Schadensersatzzahlungen und
  • etwaigen Vertragsstrafenzahlungen.

In Einzelfällen droht auch eine strafrechtliche Verfolgung, die Geld- oder Freiheitsstrafe zur Folge haben kann.

Inhalte dieser Seite

Was ist nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt?
Welche Rechte hat der Urheber?
Wann liegt eine Urheberrechtsverletzung vor?
Abmahnungen im Bereich des Urheberrechtsschutzes
Schadensersatz und Unterlassungserklärung
Wie kann mir ein Fachanwalt helfen?

Was ist nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt?

Welche Arten geistiger Schöpfung das Urheberrechtsgesetz insbesondere schützt, regelt § 2 Abs. 1 UrhG. Nach dieser Vorschrift sind Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst umfasst. Im Detail werden u. a. geschützt:

  • Schriften,
  • Reden,
  • Programme,
  • Musikstücke,
  • Tanzchoreografien,
  • Bilder,
  • Bauwerke und
  • wissenschaftliche und technische Zeichnungen.

Die vorgenannte Auflistung ist ebenso wenig abschließend wie der weitergehende Gesetzeswortlaut des § 2 Abs. 1 UrhG selbst. Obwohl das Gesetzt beispielsweise Fotografien nicht ausdrücklich ierwähnt werden, ist deren Schutz anerkannt.

Außerdem ist zu beachten, dass Werke auch aus mehreren der vorbenannten Kategorien zusammengesetzt sein können wie etwa die Tanzchoreografie zu einem bestimmten Musikstück.

Welche Rechte hat der Urheber?

Die Rechte des Urhebers eines Werkes unterscheiden sich in die sogenannten Urheberpersönlichkeitsrechte (§§ 12 – 14 UrhG) und die Nutzungs- und Verwertungsrechte (§§ 15 ff. UrhG). Während die erstgenannten Rechte unübertragbar sind und das Verhältnis des Urhebers zu seinem Werk regeln, sind die Nutzungs- und Verwertungsrechte disponibel und damit häufig Gegenstand von Urheberrechtsverletzungen.

Die Nutzungs- und Verwertungsrechte kann der Urheber auf einen Dritten übertragen, der den Urheber hierbei in der Regel finanziell vergütet. Wenn beispielsweise ein Softwareentwickler ein neues Programm entwickelt, ist nur der Inhaber der Nutzungs- und Verwertungsrechte befugt, das Programm zu vervielfältigen, zu verbreiten oder Nutzungslizenzen zu erteilen.

Wann liegt eine Urheberrechtsverletzung vor?

Urheberrechtsverletzungen betreffen wie bereits ausgeführt vornehmlich den Bereich der Nutzungs- und Verwertungsrechte. Im o. g. Beispiel läge ein Verstoß gegen das Urheberrecht vor, wenn das Programm auf einer Tauschplattform im Internet illegal heruntergeladen wird und ggf. auch Dritten über einen Hochladevorgang wieder zur Verfügung gestellt wird.

Genauso liegt eine Urheberrechtsverletzung vor, wenn Sie illegal einen Film oder Musik aus dem Internet herunterladen. Ebenso wenig dürfen Sie fremde Bilder oder Videos auf der Internetseite Ihres Unternehmens einstellen, da Sie damit den Tatbestand der Verbreitung bzw. Vervielfältigung erfüllen würden.

Insgesamt gibt es unzählige Beispiele, in denen eine Urheberrechtsverletzung in Betracht kommt.

Abmahnungen im Bereich des Urheberrechtsschutzes

Bemerkt der Urheber bzw. der Inhaber der Nutzungs- und Verwertungsrechte, dass ein Urheberrechtsverstoß zu seinen Lasten begangen wurde, wird dieser regelmäßig seine Ansprüche geltend machen. Hierfür wird häufig ein Rechtsanwalt beauftragt, der die jeweilige Person auf die Urheberrechtsverletzung im Rahmen einer Abmahnung hinweisen wird.

Für die Tätigkeit des Rechtsanwalts fallen Anwaltskosten an, die von der Person zu übernehmen sind, die die Urheberrechtsverletzung begangen hat. Während die Rechtsanwaltskosten für Verbraucher auf knapp 150€ gedeckelt sind, können auf Unternehmer weitaus höhere Rechtsanwaltskosten zukommen.

Schadensersatz und Unterlassungserklärung

Neben der Übernahme der Rechtsanwaltskosten werden Sie als in Anspruch genommene Person zugleich aufgefordert, eine gewisse Summe an Schadensersatz für den Urheberrechtsverstoß zu zahlen. Konnten etwa auch Dritte auf das von Ihrem Unternehmen in einer Tauschbörse heruntergeladene Programm zugreifen, wird der Schadensersatz anhand von fiktiven Lizenzgebühren in einem geschätzten Umfang berechnet.

Außerdem werden Sie aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben, wobei der Abmahnung regelmäßig ein vorformulierter Entwurf beigefügt ist. In der Unterlassungserklärung verpflichten Sie sich regelmäßig unter Vereinbarung einer Vertragsstrafe auf unbestimmte Zeit, in Zukunft den von Ihnen begangenen Urheberrechtsverstoß zu unterlassen.

Wie kann mir ein Fachanwalt helfen?

Wenn Ihr Unternehmen wegen einem urheberrechtlichen Verstoß abgemahnt wurde, sollten Sie zeitnah fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen. Es empfiehlt sich insbesondere, auf eine hinreichende Qualifikation des Rechtsanwalts zu achten.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Urheberrechtsgesetz?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Urheberrechtsgesetz? Rufen Sie uns an unter 040 32 55 32 28 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an info@kanzlei-bennek.de.

Die Regelungen des Urheberrechts stellen gerade im gewerblichen Bereich eine Sonderrechtsmaterie da, so dass sich folglich die Inanspruchnahme eines Fachanwalts für gewerblichen Rechtsschutz anbietet.

Der Fachanwalt überprüft zunächst, ob tatsächlich ein Urheberrechtsverstoß vorliegt. Sollte dies zu bejahen sein, arbeitet der Fachanwalt in der Regel auf eine Reduzierung der Rechtsanwaltskosten und der Schadensersatzzahlung hin.

Außerdem achtet er bei der Unterlassungserklärung darauf, dass keine zu hohen, unverhältnismäßigen Vertragsstrafen vereinbart werden. Im Regelfall muss die mitgesendete Unterlassungserklärung insoweit modifiziert werden.

Falls Sie nicht rechtzeitig auf eine Abmahnung reagieren, besteht das Risiko, dass der Urheber eine einstweilige Verfügung vor dem zuständigen Gericht erwirkt. In diesem Fall entstehen zusätzlich Gerichtskosten.

Außerdem existiert dann ein vollstreckbarer Titel, der bei wiederholten Verstößen mit Ordnungsgeld oder sogar Ordnungshaft belegt werden kann. Zusammenfassend sollten Sie daher nicht zögern, zeitnah einen Fachanwalt zu konsultieren.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Urheberrechtsgesetz oder benötigen eine rechtliche Beratung? Dann rufen Sie uns an unter 040 32 55 32 28 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@kanzlei-bennek.de.

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